Eine Prise Gesundheit

 

 

  • Kostenlose Venenmessung - verlängert bis 31. Mai 2019

            Verlängert bis 31. Mai 2019!

     

  • Starker Juckreiz - Scabies?

    Juckreiz auf der Haut kann unterschiedliche Ursachen haben, eine davon ist die durch Milben hervorgerufene Erkrankung  Scabies, auch Krätze genannt. Viele Menschen halten Scabies für längst ausgerottet, doch erfährt die Krankheit zurzeit einen neuen Höhepunkt. Scabies kommt weltweit vor und betrifft Personen unabhängig von Alter, Geschlecht und Herkunft. Ein geschwächtes Immunsystem kann dabei den Ausbruch begünstigen. Vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Pflegeheime etc. können sich die Milben rasch ausbreiten.

    Was machen die Milben in und auf der Haut?

    Krätzmilben sind Spinnentiere, die immer einen menschlichen Wirt benötigen, um überleben und sich vermehren zu können. Sie leben auf und vor allem in den oberen Hautschichten und sind mit bloßem Auge praktisch kaum wahrnehmbar.

    Die Begattung der Weibchen findet auf der Hautoberfläche statt, woraufhin die Männchen absterben. Das befruchtete Weibchen dringt in die Haut ein und gräbt mehrere Zentimeter lange Gänge in der Haut, wo es täglich Eier legt und Exkremente hinterlässt. Damit überleben sie auch mehrmals tägliches Waschen oder Baden. Das Weibchen verbleibt dort ca. 4-6 Wochen. Die aus den Eiern geschlüpften Larven gelangen an die Oberfläche, wo sie sich in Falten, Vertiefungen und Haarfollikeln letztendlich zu Milben entwickeln. Durch die Verpaarung beginnt der Zyklus erneut. Die Zeit nach erfolgter Infektion bis zum Ausbruch beträgt 2-6 Wochen. Bereits während dieser Zeit sind Betroffene ansteckend.

                                                                                                     

    Außerhalb des Menschen, z.B. auf Kleidung, Bettwäsche, Fußböden etc. können die Milben je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Nahrungsangebot bis zu 2 Tage überleben.

    Wie wird Scabies übertragen?

    Krätzmilben verbreiten sich in erster Linie auf direktem Wege von Mensch zu Mensch bei länger dauerndem und intensivem Hautkontakt, wie Schlafen in einem Bett, Geschlechtsverkehr oder beim gemeinsamen Spielen von Kindern. Händeschütteln oder eine gemeinsame Nutzung von Gegenständen reichen dabei nicht aus.

    Woran lässt sich Scabies erkennen?

    Die Erkrankung tritt zu Beginn unspektakulär in Erscheinung, kann aber rasch zu starkem Brennen der Haut
    und lästigem, intensivem Juckreiz führen, der besonders bei nächtlicher Bettwärme stark ausgeprägt ist.
    Es können sich auch Bläschen, Knötchen und Krusten bilden. Da die Milben warme Hautareale mit
    dünner Hornschicht bevorzugen, siedeln sie sich vor allem zwischen Fingern und Zehen, an Handgelenken
    und Fußknöcheln, in Achseln und Leisten, Bauchnabel und in der Anal- und Genitalregion an. In einigen
    Fällen können auch Kopfhaut, Gesicht  und Rücken betroffen sein.

                                                                                 

     

    Wie lässt sich Scabies behandeln?

    Treten bei Ihnen oder Ihrem Kind die genannten Krankheitszeichen auf, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Die Behandlung der Scabies lässt sich in der Regel in wenigen Tagen erfolgreich durchführen.

    Es stehen dabei orale und topische, äußerlich anwendbare Medikamente zur Verfügung.

    Unabdingbar ist die Kombination mit umfassenden Hygienemaßnahmen:

    • Finger- und Zehennägel kurz halten und sorgfältig reinigen
    • Nach dem Eincremen der verordneten Infectoscab®-Creme auf keinen Fall die Hände waschen.
      Sollte dies dennoch unumgänglich sein, anschließend die Creme erneut auf die gewaschenen Stellen auftragen.
    • Nach der Behandlung unbedingt frische Kleidung und Bettwäsche anziehen
    • Bettwäsche, Handtücher und Kleidung, wenn möglich bei 60°C waschen
    • Teppichböden, Kissen, Matratzen etc. gründlich mittels Staubsauger reinigen

     

    Informieren Sie sich in unserer Apotheke auch über vorbeugende Maßnahmen!

    Wir beraten Sie gerne

  • Unser Jahresthema 2019: SCHMERZ LASS NACH

    Pochen, Ziehen, Verkrampfen, Stechen, Klopfen - Kopf- und Rückenschmerzen gehören zu den meistverbreiteten Gesundheitsproblemen.
    In Österreich leiden etwa 1,7 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen1.

    1 Österreichischer Patientenbericht Chronischer Schmerz, 2009

    Ob nun stechend, drückend, dumpf oder brennend – durch Schmerzen warnt uns der Körper vor schädigenden Einflüssen. Während akute Schmerzen plötzlich auftreten und meist relativ problemlos zu behandeln sind, treten chronische Schmerzen monate- und jahrelang wiederkehrend auf oder sind ständig präsent. Sie zu behandeln gestaltet sich wesentlich schwieriger. Dank moderner Behandlungsmethoden und Schmerzmittel können chronische Schmerzen zumindest deutlich gelindert werden.

    Grundsätzlich sind Schmerzen lebensnotwendig. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Blinddarmentzündung ohne Bauchschmerzen. Das wäre für Sie zwar angenehm – doch Sie würden davon vermutlich nichts bemerken und nicht zum Arzt gehen. Die Entzündung bliebe unentdeckt und unbehandelt und hätte gravierende gesundheitliche Auswirkungen. Akuter Schmerz stellt als Symptom somit eine Warnfunktion des Körpers dar.

    Im Gegensatz zu akuten Schmerzen, die auf eine konkrete Ursache zurückzuführen sind, haben chronische Schmerzen jene Ursache überwiegend verloren. Chronischer Schmerz wird heute als eine eigenständige Krankheit betrachtet. In der Regel werden Schmerzen als chronisch eingestuft, wenn sie länger als drei bis sechs Monate anhalten. Darüber hinaus werden auch solche Schmerzen als chronisch eingestuft, die über Monate oder Jahre hinweg immer wiederkehren.

    Egal ob akut oder chronisch, stark oder lang anhaltend, Schmerz stellt für die Betroffenen eine enorme körperliche und emotionale Belastung dar. Somit ist Schmerz nicht nur eine reine Sinnesempfindung, sondern auch ein unangenehmes Gefühlsereignis.

    Auch in unserem Apothekenalltag werden wir täglich mit Schmerzproblematiken konfrontiert.

    Deshalb stellen wir im Jahr 2019 das Thema "Schmerz lass nach" in den Fokus und möchten damit allen Betroffenen Information und Hilfestellung bieten.

    Erfahren Sie jeden Monat etwas Neues, Interessantes und Wissenswertes zum Thema Schmerz.

     

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  • Die Kraft der Pflanzen

    Wir neigen oft dazu, die wichtige Rolle der Pflanzen in unserem täglichen Leben zu vergessen – Gemüse, Früchte, Gewürze, Brot, Wein, Holz – all das, und noch vieles mehr ist den Pflanzen zu verdanken. Seit Jahrtausenden schon dienten Pflanzen den Menschen als Nahrung. Im Laufe der Zeit begannen wir aber nicht nur den Nährwert der Pflanzen zu schätzen, sondern auch deren besondere Eigenschaften. Das gesammelte Wissen über die Kraft der Pflanzen wurde durch Erfahrungen und Beobachtungen von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

    Jede Kultur hat aufgrund ihrer eigenen Pflanzenwelt ihre persönliche Heilkunde entwickelt. So entstand z.B. eine chinesische (TCM), eine indische (Ayurveda) und auch eine eigene europäische (TEM) Phytotherapie. Bedeutende Erfahrungssammler in Europa wie Hippokrates, Paracelsus, Hildegard von Bingen und Pfarrer Kneipp haben uns ihr Wissen über die pflanzlichen Wirkweisen, Heilkräuter, Körpersäfte, Ernährung sowie ein Leben im Gleichgewicht überliefert.

    Heilpflanzen bestehen nicht aus einer einzigen Wirksubstanz, sondern aus einem komplexen Gemisch von vielen verschiedenen Wirkstoffen, die sich gegenseitig unterstützen. Sie bestehen aber auch aus Lebenskraft, die an den Menschen weitergegeben wird. Aufgrund ihrer ganzheitlichen Wirkungsweise können Pflanzen Symptome rasch lindern, die Selbstheilungskräfte anregen, Organe stärken und seelische Prozesse unterstützen.

    Pflanzen kommen in der Traditionellen Europäischen Medizin in verschiedenen Zubereitungen zum Einsatz:

    • Tinkturen: Als Muttertinktur bezeichnet man den alkoholischen Auszug der frischen, zerkleinerten oder gepressten Pflanze. Sie stellen die Basis der Zubereitungen dar.

    • Gemmotherapie: Die Gemmotherapie verwendet Heilmittel aus embryonalen und daher besonders teilungsaktiven Pflanzenteilen, wie Knospen, Triebe und Wurzelspitzen, die schonend in pflanzlichem Glycerin zubereitet werden.

    • Lithotherapie: Die Stein-Heilkunde bietet Mineralstoffe in natürlich gebundenem Zustand in alkoholischer Lösung an. Die verschiedenen Zubereitungen von Steinen und Mineralien stellen das energetische Gleichgewicht im Körper wieder her.

    • Oligotherapie: In der Oligotherapie werden kleinste Mengen von Spurenelementen verabreicht, die dem Körper helfen sollen, gestörte Stoffwechselfunktionen wieder zu normalisieren.

     

    Das oberösterreichische Unternehmen „Phytopharma“ bietet seit vielen Jahren pflanzliche Heilmittel in bestmöglicher Qualität an. Dabei stehen Umweltschutz, Inhaltsstoffe mit nachhaltigem biologischem Anbau und schonende Produktionsprozesse im Mittelpunkt ihres Handelns. Als Rohmaterial für alle Zubereitungen werden ausschließlich frische Pflanzen in kontrollierter, pharmazeutischer Qualität verwendet.

    Wir freuen uns, Ihnen mit den Produkten von Phytopharma einen Zugang zur Traditionellen Europäischen Medizin anbieten zu können. Falls Sie mehr über Phytopharma und ihre Anwendungsmöglichkeiten erfahren wollen, beraten wir Sie sehr gerne.